Erstattung

Erstattungen von den Abwassergebühren (Schmutzwassergebühren):

Rechtsgrundlage für die Erhebung von Abwassergebühren ist die Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung der Stadt Gummersbach vom 07.12.2000 in der zurzeit gültigen Fassung. Die Satzung sieht Erstattungen von den Abwassergebühren unter bestimmten Voraussetzungen vor. Nämlich ausschließlich für den Fall, dass Frischwasser nicht der Abwasseranlage zugeführt wurde. Zum Beispiel wenn Frischwasser bei Rohrbrüchen im Erdreich versickert ist oder zur Gartenbewässerung verbraucht wird. Dann besteht grundsätzlich die Möglichkeit einer Gebührenerstattung. Den Mengennachweis hat der Gebührenpflichtige durch einen privat installierten, geeichten Wasserzähler (Zwischenzähler) zu führen.

Der Einbau eines solchen Zwischenzählers (in der Regel innen im Haus unmittelbar vor einem Außenwasserhahn) ist bei den Stadtwerken schriftlich anzumelden. Der Zähler ist umgehend nach erfolgtem Zählereinbau bei den Stadtwerken anzumelden - siehe Anmeldeformular.

Dabei sind unter anderem die Kundennummer, das Einbaudatum, die Zählernummer, der Zählerstand und die Eichfrist anzugeben. Außerdem ist der ordnungsgemäße Einbau durch einen autorisierten Installateurfachbetrieb nachzuweisen (zum Beispiel durch Vorlage der Rechnung oder einer Bescheinigung). Der Zähler muss auch durch den Installateur ordnungsgemäß verplombt werden. WICHTIG: Die Plombe muss eine individuelle Nummer/Kennzeichnung haben. Es ist ein Foto des eingebauten Zählers mit erkennbarem Einbau-Zählerstand sowie erkennbarer, fest verlöteter und individuell gekennzeichneter Plombe vorzulegen.

Nach Ablauf der 6-jährigen Eichfrist müssen diese Zwischenzähler ausgewechselt werden, damit sie als Mengennachweis für Gebührenerstattungen weiter anerkannt werden können.

Eine automatische Berücksichtigung eines Zwischenzählers bei der Jahresabrechnung ist allerdings nicht möglich. Erstattungen von den Abwassergebühren werden ausschließlich auf schriftlichen Antrag hin gewährt.

Sogenannte Wasserschwundmengen, zum Beispiel die zur Gartenbewässerung verwendeten Trinkwassermengen, sind bezogen auf das Kalenderjahr durch einen schriftlichen Antrag bis zum 15.01. des nachfolgenden Jahres geltend zu machen. Dies ermöglicht die Berücksichtigung der bis dahin geltend gemachten Mengen direkt in dem unmittelbar folgenden Abrechnungsbescheid.

Das Verfahren für eine Erstattung von den Abwassergebühren:

  1. Jeweils gegen Ende eines Jahres (zum Beispiel nach Beendigung der Gießsaison ab ca. November) muss der private Zwischenzähler „Gartenbewässerung, Teich, Schwimmbecken usw.“ durch den Kunden abgelesen werden. 
  2. Zu diesem Zeitpunkt ist der Erstattungsantrag unter Angabe des Zählerstandes incl. Nachweisfoto bei den Stadtwerken einzureichen (allerspätestens bis zum 15.01. des nachfolgenden Jahres).  

Nach Ablauf dieses Datums findet eine Berücksichtigung der Wasserschwundmengen nicht mehr statt (Ausschlussfrist).

Ansprechpartner
Susanne Ziemer
Tel.: 0 22 61 / 910 73 13
Fax: 0 22 61 / 910 73 9
E-Mail: susanne.ziemer@gummersbach.de

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